Neubau Agroscope, Posieux

Loft ParkTower, Zug

Die Entstehung einer Lampe

Schule NbW, Zürich-Altstetten

Neubau Agroscope, Posieux

Zollstrasse, Zürich

Baufeld 5, Bern Brünnen

Innopark, Biel

Science Center, Kaunas

Krematorium Thun

Bastion St. Antoine, Genf

Anstalten Witzwil

Kindergarten Rüti-Winkel

Schulcampus, Binningen

Werkhof AWEL, Birmensdorf

Schule Thurgauerstrasse

Archiv Biel

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Agroscope, Neubau ILM, Posieux

 

Ein Traumstart.  Was kann sich ein neu gegründetes Büro mehr wünschen, als gleich den 1. Wettbewerb zu gewinnen?

 

Auf dem bestehenden Campus der Agroscope in Posieux, fünf Kilometer südwestlich von Freiburg, entsteht ein Forschungsgebäude mit internationaler Ausstrahlung.

 

Der öffentliche Wettbewerb Agroscope in Posieux wurde vom Staat Freiburg ausgeschrieben. Das Programm beinhaltet Laboratorien für die Lebensmittelforschung und eine biotechnologische Produktionseinheit für die der Agroscope (Bundesamt für Landwirtschaft).

 

Projektdaten:

Bauherrschaft: Kanton Freiburg

Nutzer: Agroscope ILM

Bausumme: ca. 80.5 Mio. SFr.

Zollstrasse

 

 

Lärmschutzprobleme, eine riesige Ausnutzung mit Höhenbegrenzungen, die tiefe Baukörper nötig macht als Gegensatz zu moderaten Flächenvorgaben der Wohnungen, schwierige volumetrische Vorgaben der Mantellinie, die Forderung des Bauherrn nach qualitativ hochstehendem Wohnraum et cetera, es ist zum verrückt werden. Zusätzlich scheint die Geometrie der Mantellinie nicht so richtig in das Quartier zu passen, eher schon erscheint sie eine Resonanz der Europaallee zu sein. Die Erfahrung zeigt: Gestaltungspläne sind gemacht, um geändert zu werden. In diesem Fall scheint der Gewinn an Freiheitsgraden den Aufwand und das Risiko zu rechtfertigen. Wir schlagen deshalb eine geringfügige Änderung des Mantels vor.

 

 

Brünnen, Baufeld 5

 

Der Aussenraum wird als offener Park geplant, anstatt als Hof, welcher bei über hundert Wohnungen wenig Privatsphäre bieten würde. Durch die zentrale Platzierung der Blöcke bietet die Überbauung interessante Weitblicke statt ein direktes Vis-à-Vis mit dem Blockrand.  Das Baumraster wird  mit unterschiedlichen Baumarten vom städtischen Platz in der selben Geometrie über das ganze Baufeld weitergespannt. Es entsteht ein Positiv- Negativthema zwischen Gebäude und Parkraum. Durch die klaren Achsen gibt es so ein interessantes Spiel von Dichte und Weitsicht. Die Fassaden reagieren auf ihre jeweilige Umgebung; gegen Norden bildet eine städtische, mineralische Fassade die Platzkante. Zum Park umspielt eine verspringende, textile Balkonschicht die scharf geschnittenen Baukörper, und tritt in Dialog mit den Parkbäumen. Textile Screens wahren die Privatsphäre und kreieren ein schönes Spiel von Farben und Licht in der Fassade.

Innopark, Biel

 

Der Neubau behauptet sich in der heterogenen Umgebung mit seiner ruhigen, regelmässigen Fassade. Auf die kleinräumigen Gegebenheiten wird gezielt reagiert. An de Kreuzung Marceline-Chipot-Strasse und Aarbergerstrasse wird die schroffe Spitze im Erdgeschoss durch eine Aufklappung gebrochen. So entsteht eine weichere Einlenkung von der Aarbergerstrasse in den Campus, und das hier befindliche Bistrot belebt die Strasse und signalisiert die Öffentlichkeit des Baus. Vom Bahnhof her kommend gelangt man auf den Vorplatz zwischen Fachhochschule und Innopark. Man erblickt die Werkhalle und den Haupteingang des Innoparks. Das Atrium führt vom Vorplatz von Fachhochschule und Innopark über die Eingangshalle bis zum Café mit begehbarer Dachterrasse, und verklammert so alle Labor- und Schulgeschosse zu einer spürbaren Einheit. Die Fassade besteht aus einem Brüstungsband in vorfabrizierten Holzrahmenelementen, und einem Fensterband. Die Fassadenhaut besteht aus kupferfarben eloxierten Aluminiumlamellen, die verstellt werden können, um solare Gewinne zu erlauben oder Wärmeeinträge zu verhindern.

Science Center, Kaunas

 

The project docks to the old Firehouse as a focal point of the urban fabric, between the Old Town and the orthogonal city expansion and the New Town to the East. From here spans the new bridge, that serves as main access for pedestrians, delivery and VIP-vehicles. From here one can either proceed to the future bridge to the other riverbank with the projected Congress Center, or turn right to discover the Kaunas Science Island. The cube, that hovers over a slender glass volume, sets a moderate, yet visible landmark for this important public building in Kaunas. The path leads slightly down towards the entrance-level. The design is following a dialectic interaction between the organic biomorphic forms of nature and the Cartesian system, representing the mindset of science. The cube consists of a grid of 16 by 16 by 16 elements. The bio- and geomorphic elements of the landscape push themselves under the cube and disturb the perfect order; they deform the columns and find a continuation in the twisting and turning stair-space, that pierces the whole building. The vibrating elements of the facade resonate the force of the interaction.

Krematorium, Thun

 

Das Krematorium steht als massiver Pavillon im Friedhofspark mit hochstämmigen Bäumen. Ein baumartig aufgeästeltes Wegenetz leitet von der Friedhofsanlage ins Krematorium. Der Friedhofspark wird mit hochstämmigen, einheimischen Bäumen zum Krematorium weitergeführt.

Der Besucherbereich  des Krematoriums ist um zwei Höfe gruppiert. Der Hof, der die Eingangshalle vom Besuchergang trennt, ist mit Moossteinen ausgelegt und beherbergt einen Trinkbrunnen. Der zweite, längliche Hof mit Seerosenteich und Holzdeck begleitet an den Angehörigenzimmern vorbei zum Ofenvorraum. Das Krematorium soll einen angenehmen, intimen Rahmen bilden, in dem man ohne künstliche Schwere Abschied nehmen kann. Der Besucherbereich ist deshalb bewusst wohnlich gestaltet. Der Besuchergang weist zahlreiche Nischen mit Sitzgelegenheiten auf. Die Höfe mit den Zwischenräumen und den angrenzenden Auf-enthaltsbereichen laden zum Treffen, Ruhen, Erholen und Sammeln ein. In die Eichenholzfronten integrierte Blumenvasen erlauben es, die Abdankungszimmer von aussen sichtbar zu personalisieren und erleichtern auch die Auffindbarkeit. Diese Materialisierung setzt sich in den Abdankungszimmern fort. Ein Zenitallicht erhellt den Raum, und ein Sichtfenster mit Vorhang erlaubt die wahlweise Aussicht in die Innenhöfe.

Bastion St. Antoine, Genf

 

Edifice aux lignes d'inspirations végétales, le bâtiment se présente comme une feuille ponctuellement translucide ondoyant à la hauteur des couronnes des arbres du parc. Celui-ci se fond dans le parc et se dévoile petit à petit lors d'une promenade. Au niveau de l'entrée, la feuille se soulève et laisse entrevoir une partie des fouilles. Sur les extrémités, elle se pose sur le sol laissant la toiture végétalisée accessible depuis le parc. Depuis l'accueil, le visiteur est invité à emprunter une rampe en spirale qui empiète sur une partie du périmètre des fouilles. Le visiteur surplombe ainsi le périmètre et perçoit les vestiges de plus près. Le projet propose une véritable promenade architecturale depuis le parc jusqu'au bâtiment abritant les fouilles. Sur le Bastion Saint-Antoine, un nouveau parc est crée en continuité de l'Esplanade. Au cours de la promenade, la plantation régulière des arbres se désordonne. Les arbres laissent graduellement place au bâtiment abritant les fouilles. D'un côté, le parc longitudinal souligne l'entrée de la Vieille-Ville, de l'autre, le belvédère existant est préservé et cadre une vue panoramique sur la ville de Genève. Deux buttes sont aménagées aux abords du parc, invitant les promeneurs à se poser et à admirer la vue.

Anstalten Witzwil

 

Die bestehende Städtebauliche Situation wird fortgeschrieben und akzentuiert. Die Bauten werden erdbebenertüchtigt und in der bestehenden Logik neu modelliert. Ziel ist es, kein zusätzliches Gewicht auf die Fundation zu bringen, dies wird durch einen Teilrückbau der obersten Geschossen und Ersatz mit Holzbauweise erreicht. Die neue Gebäudehülle ermöglicht es, den Standard Minergie P Sanierung zu erreichen. Neubauteile werden in Holzrahmenbauweise erstellt. Neben der Minergie-ECO-Tauglichkeit bildet das geringere Gewicht ein erheblicher Vorteil in diesem schwierigen Baugrund. Die Fassaden werden mit Holzverkleidungen versehen. Die Innenhöfe werden als Landschaftsparks aufgewertet. Wasserbecken, Pergolen und Bänke erzeugen unterschiedliche Aufenthaltsqualitäten und erlauben eine vielfältige Nutzung. Die Höfe sind wichtige Orte der Sozialisierung, die Aufenthalts-bereiche der Wohngruppen öffnen sich folgerichtig auf die Innenhöfe mit grossen Schiebetüren.

Kindergarten Rüti-Winkel

 

Der Kindergarten ist als eine kompakte, eingeschossige Anlage geplant. Die drei Raumeinheiten sind um eine Erschliessungs- und Spielhalle angeordnet. Drei Zugangszonen trennen die Zonen und dienen als zusätzliche Spielnische. Die gedeckte Halle ist vielfältig nutzbar. Sie dient als Garderobe und als gedeckter Spielbereich. Durch die öffenbaren und transparenten Gruppenräume geniesst man auch von hier den Blick in die Weite und auf die landenden Flugzeuge. Ein «roter Teppich» führt zum Aussenraum des Kindergartens. Die Umgebung wird geprägt durch eine grosszügige Spielwiese und der optischen Verbindung zur offenen Landschaft. Eine Doppelhecke aus Rotbuche und Blutbuche begrenzt die Spielbereiche, gleichzeitig kreiert die Hecke durch ihre geschwungene Form Nischen und Räume zum spielen. Ein «Heckenzimmer», Sand, Wasser, ein Kletterturm und ein Spielhaus aus Holz sind die Spielemente für den Garten. Zusätzliche mobile Sitzhocker aus Holz können nach Wunsch angeordnet werden, um spontane Märchenecken zu formen. Die Farbe Rot prägt die Aussenspielbereiche, durch farbigen Asphalt, der durch die Spielemente führt und durch die Bepflanzung von Bäumen und Hecken, die im Sommer und Herbst einen prägnanten Farbton geben.

 

Schulcampus Binningen

 

Der Schulcampus Dorf bildet das neue Zentrum für Binningen. Der Dorfplatz dient den Schülern auch als Pausenplatz. Die Aula des Schulneubaus kann als Erweiterung des Dorfplatzes gesehen werden. Hier können ausserhalb des Schulbetriebes öffentliche Veranstaltungen stattfinden.  Der Schulhausneubau geht respektvoll mit den Bestandsbauten um, schafft es aber trotzdem, das Pestallozzischulhaus durch ein grosszügiges Dach, welches den Kindern bei schlechtem Wetter Schutz bietet und die Eingänge der verschiedenen Gebäude verbindet , in das neue Ensemble einzubinden. Das Margarethenschulhaus wirkt weiterhin als Solitärbau und bekommt hierfür durch die Anordnung des Dorfplatzen den angemessenen Platz. Der Kindergarten ist räumlich und funktional ein selbstständiges Gebäude, welches jedoch durch die geschickte Anbindung durch das Dach dennoch als Teil des Ensembles funktioniert und es ermöglicht, die gemeinsam genutzen Bereiche, wie Mittagstisch, Betreuung und Sporthalle bequem mitzunutzen. Der Pausenplatz ist als grosszügiger und einladender Teil des Dorfplatzes gestaltet.

Werkhof AWEL, Birmensdorf

 

Situation

Das Gebäude bildet den südöstlichen Abschluss des Areals und formuliert den Übergang zum Waldrand. Es bildet zudem mit der Bruchsteinmauer eine Einlenkung in eine mögliche neue Zufahrtsachse, die den restlichen Teil des Areals erschliesst. Das Gebäude ordnet sich auf selbstverständliche Weise in die orthogonale Struktur des Areals ein. Die ganze Anlage ist in Schichten organisiert. Eine Bruchsteinmauer grenzt das Areal des Neubaus des AWEL gegen den Lagerplatz im Westen ab. Daran angegliedert sind die Parkplätze der Mitarbeiter, Muldenplätze, der gedeckte Aussenarbeitsplatz sowie die Parkplätze für Messanhänger. Die Manövrierfläche beherbergt den Waschplatz und bildet den Zugang zur Hallenfront und zum Holzlager im Süden. Im Grenzbereich der Halle findet sich das Materiallager auf der Galerie, darunter bildet ein Schmutzgang den Übergang zur Garderobenzone mit Umkleide, Duschen, Trockenraum und Putzraum. Diese Zone dient als Schleusenbereich zur sauberen Zone mit Büros und Aufenthaltsraum. Der Haupteingang mit grosszügiger Sauberlaufzone ist wie die Zufahrt vom Büro der Vorarbeiter einsehbar. Von hier gelangt man durch den sauberen Korridor zum Aufenthaltsraum. Dieser lebt von der Spannung zwischen dem Ausblick auf die Waldrandvegetation und dem Mooshof mit Brunnen.

Schule Thurgauerstrasse, Zürich

 

Das Projekt  präsentiert sich als kompakter autarker Baukörper, welcher  bewusst nicht mit den Umgebungsgebäuden in Konkurrenz tritt, sondern inmitten des Parkes fest verankert sitzt.  Nach Aussen zeigt sich das Gebäude mit der mineralischen Fassade als harte Schale, während es im Inneren einen weichen organischen Kern hat. Die Klassenzimmer, Gruppenräume und Fachräume sind sehr effizient an der Fassade angeordnet, während im Inneren Mensa, Mehrzweckraum und Bibliothek als offene Flächen mit den Korridoren verschmelzen und von den Höfen perforiert werden. Somit bieten die Schule auch schöne Sichtverbindungen, Spielgelegenheiten und Fläche für Freiluftunterricht an. Die öffentlicheren Flächen des Gebäudes ziehen sich als fliessender  Raum durch das Gebäude und kreieren immer aufs neue interessante und vielfältige Durchblicke. Der Mehrzweckraum im ersten Obergeschoss schiebt sich um ein halbes Geschoss in das überhohe Erdgeschoss und verbindet so optisch und funktional die beiden Zugangsgeschosse miteinander. Er kann als Erweiterung der Mensa oder als Innenspielfläche genutzt werden. Die Schulanlage ist Teil der Parkanlage , der wie ein echter Quartierpark gestaltet ist.

Diese Parkanlage mit integriertem Rasenspielfeld ist ein Aufenthaltsbereich für das ganze Quartier. Der Park hat einen stark grünen Charakter. Zahlreiche Bäume mit Arten die typisch für die Stadt Zürich sind, und grosszügige Wiesenflächen sind die Hauptelemente.

Archiv /Ambulanzgarage, Biel

 

Das Projekt besetzt die Ecke Mattenstrasse- Gartenstrasse mit einem schlanken, markanten, siebengeschossigen Baukörper. Der zweigeschossige Sockelbaubau vermittelt zu den Nachbarbauten im Geviert. Der Haupteingang  wird durch den darüberleigenden, auskragenden Lesesaal akzentuiert und ist somit auch von der Esplanade aus spürbar.

 

Die Eingangshalle im Erdgeschoss ist mit einem Luftraum und einer grosszügigen Wendeltreppe mit dem Lesesaal im  Obergeschoss verbunden.  In den vier darüberliegenden Geschossen liegt der weitgehend geschlossene Block mit den Archivräumen. Im obersten Geschoss befindet sich die Verwaltung mit grosszügiger Dachterrasse. Die Zufahrt zur Ambulanzgarage erfolgt über die Vorfahrt östlich des Gebäudes gegen die Zentralgarage. Eine Treppe führt ins Obergeschoss mit einer um einen grosszügigen Hof belichteten Erschliessungszone. Östlich davon befinden sich Büro- und Schulungsräume, westlich davon Aufenthaltsraum, Garderoben und Schlafräume, sowie der Fitnessraum.

 

Das Gebäude erhält seinen charakteristischen Ausdruck durch gebogene, bronzefarben eloxierte Aluminiumverkleidungen. Diese evozieren den Goldschnitt eines wertvollen Buches, und versinnbildlichen so die Wichtigkeit des physischen kollektiven Gedächtnisses.